Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung schützt vor dem finanziellen Ruin nach Feuer, Rohrbruch, Sturm oder Überschwemmungen. Sie erstattet die Reparaturkosten oder den kompletten Wiederaufbau Deines Eigenheims.

Hausratversicherung

3 gute Gründe für eine Wohngebäudeversicherung

Ob Ein- oder Zweifamilienhaus, Wochenend- oder Ferienhaus. Die Wohngebäudeversicherung ist der unverzichtbare Rundumschutz für Dein Zuhause.


Flexibler Versicherungsschutz

Absicherung gegen Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie durch Naturgefahren wie Überschwemmung, Erdrutsch, Schneedruck und viele mehr.

Absicherung gegen Folgekosten

Schutz gegen Folgekosten für beispielsweise Aufräum‑, Abbruch- und Abfuhrarbeiten sowie Mietausfall und Hotelkosten bei Unbewohnbarkeit nach einem Schadensfall.

Wiederherstellung in neuwertigen Zustand

Erstattung des Wertes zum Schadenszeitpunkt sowie für die Wiederherstellung in den neuwertigen Zustand nach aktuellen Baupreisen.

Wir analysieren den Markt

Wir kennen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Tarife am Markt ganz genau und finden gemeinsam die Wohngebäudeversicherung, die perfekt zu deinem Zuhause passt – ehrlich, unabhängig und genau auf deine Bedürfnisse zugeschnitten.

Darauf achten wir bei deiner Beratung besonders:

  • Dein ganzheitlicher Schutz: Wir schauen uns deine Immobilie genau an, damit keine Deckungslücken entstehen.
  • Regionale Besonderheiten: Ob Hochwassergefahr, Hanglage oder Sturmgrundgebiet – wir berücksichtigen das spezifische Risiko deiner Region.
  • Maßgeschneiderte Prämie: Wir kalkulieren deine Prämie individuell für dich – wahlweise transparent über die Wohnfläche oder den Neubauwert von 1914.
  • Kleingedrucktes im Blick: Wir prüfen Ausschlüsse und Einschränkungen vorab auf Herz und Nieren, damit es im Schadenfall keine bösen Überraschungen gibt.

Die Wohngebäudeversicherung

Das Wichtigste in Kürze

Der genaue Leistungsumfang deiner Wohngebäudeversicherung hängt immer vom gewählten Tarif und deinen individuellen Bausteinen ab. Eine persönliche Beratung, die exakt auf dein Haus und deine Bedürfnisse abgestimmt ist, ist deshalb das A und O.

Schäden am Haus

Die Wohngebäudeversicherung sichert die Substanz deines Hauses ab und kommt für Schäden auf, die durch die vier klassischen Hauptgefahren verursacht werden:

  • Feuer: Schutz bei Bränden, Explosionen, Implosionen oder Blitzeinschlag.
  • Leitungswasser: Abdeckung von Rohrbruchschäden sowie Austritt von Leitungswasser aus Zu- und Ableitungsrohren oder angeschlossenen Anlagen.
  • Sturm: Übernahme von Schäden durch sturmbedingte Einwirkungen (in der Regel ab Windstärke 8).
  • Hagel: Schutz vor direkten Beschädigungen an Dach, Fassade, Fenstern oder Photovoltaikanlagen durch Hagelkörner.


Zusatzleistungen

Du kannst deinen Grundschutz bei der Wohngebäudeversicherung flexibel erweitern und genau an dein Eigenheim anpassen. Sinnvolle Zusatzleistungen und Bausteine sind zum Beispiel:

  • Glasbruch (Gebäude-Glasversicherung): Schützt große und teure Glasflächen am und im Haus – von der Wintergartenverglasung über Fensterscheiben bis hin zu fest eingebauten Glaskeramikochnfeldern oder Solarmodulen.
  • Photovoltaik- & Solaranlagen: Sichert die Anlage auf dem Dach nicht nur gegen Sturm, Hagel oder Feuer ab, sondern (über einen Vollkasko-Baustein) oft auch gegen Kurzschluss, Bedienungsfehler, Tierbiss oder Ertragsausfall.
  • Vandalismus & Graffitischäden: Übernimmt die Sanierungs- und Reinigungskosten, wenn Fremde deine Fassade, Zäune oder das Garagentor vorsätzlich beschädigen oder besprühen.
  • Ableitungsrohre außerhalb des Hauses: Erweitert den Leitungswasserschutz auf Rohre, die außerhalb des Gebäudes auf deinem Grundstück verlaufen.


Elementarversicherung

Die Elementarversicherung ist heute mehr denn je ein unverzichtbarer Zusatzbaustein – vor allem, weil extremes Wetter mit Starkregen und plötzlichen Überschwemmungen längst nicht mehr nur an Flüssen, sondern überall ("Kanten- oder Hanglagen") auftreten kann.

Dieser Baustein erweitert deinen Wohngebäudeschutz und leistet bei Naturkatastrophen wie:

  • Überschwemmung & Starkregen: Wenn Wassermassen vom Grundstück oder aus überlaufenden Kanalisationen in den Keller oder ins Haus drücken.
  • Erdbeben: Bei unvorhersehbaren Erderschütterungen des Baugrunds.
  • Erdrutsch & Erdfall: Wenn der Boden unter oder neben dem Haus ins Rutschen gerät.
  • Schneedruck & Lawinen: Wenn extreme Schneelasten Dächer zum Einsturz bringen.


Festes Inventar

Neben dem eigentlichen Wohngebäude schützt deine Versicherung auch alles, was fest mit dem Haus verbunden ist oder als Zubehör auf deinem Grundstück steht.

Dazu gehören in der Regel:

  • Garagen & Carports: Fest installierte Unterstände für deine Fahrzeuge.
  • Gartenhäuser & Schuppen: Nebengebäude auf deinem Grundstück.
  • Satellitenanlagen & Markisen: Fest am Gebäude montierte Außenanlagen.
  • Maßgefertigte Einbauküchen: In der Regel gilt: Alles, was fest eingebaut und speziell für den Raum angepasst ist, zählt zum Wohngebäude.


Kostenerstattung

Das ist ein entscheidender Vorteil eines guten Tarifs: Im Schadenfall übernimmt deine Versicherung nicht nur die reinen Reparaturkosten, sondern ein ganzes Bündel an Folgekosten.

Im Idealfall greift dabei das Prinzip des gleitenden Neuwerts:

  • Reparatur- & Wiederherstellungskosten: Alles, was beschädigt wurde, wird fachgerecht repariert oder in gleicher Art und Güte neu aufgebaut.
  • Aufräum- & Abbau- sowie Schutzkosten: Nach einem Brand oder schweren Sturmschaden müssen verkohlte Reste entsorgt, Trümmer weggeräumt oder das Haus provisorisch gesichert (z. B. durch eine Notabdichtung des Dachs) werden. Auch diese oft extrem hohen Handwerker- und Entsorgungskosten zahlt die Versicherung.
  • Gleitender Neuwert: Das bedeutet, dass die Versicherung bei einer Preissteigerung auf dem Bau nicht auf dem Stand von vor fünf Jahren stehen bleibt, sondern die aktuellen, tatsächlichen Kosten für die Wiederherstellung übernimmt.


Eine Wohngebäudeversicherung schützt Dein Zuhause vor den Unwägbarkeiten des Lebens.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Wohngebäudeversicherung

Fragen, die uns immer wieder gestellt werden, haben wir für Dich hier zusammengestellt:

Ist eine Wohngebäudeversicherung Pflicht?

Zwar ist die Wohngebäudeversicherung in Deutschland rein gesetzlich keine Pflichtversicherung für Hausbesitzer – es gibt also keine staatliche Vorschrift, die sie zwingend vorschreibt.

In der Praxis führt jedoch fast kein Weg an ihr vorbei:

  • Die Banken-Bedingung: Jedes Finanzunternehmen, das dir ein Immobiliendarlehen oder einen Baukredit für den Hauskauf oder -bau gibt, verlangt zwingend den Nachweis einer Wohngebäudeversicherung. Da die Immobilie als Sicherheit für den Kredit dient, will die Bank natürlich abgesichert wissen, dass das Haus bei einem Brand oder Totalschaden nicht einfach an Wert verliert.
  • Dein eigener Schutz: Noch wichtiger als der Banken-Wunsch bist du selbst. Ohne diesen Schutz kann dich ein einziger schwerer Schaden – wie ein kompletter Brand oder die Zerstörung durch Naturgewalten – im Handumdrehen in den finanziellen Ruin treiben, während die laufenden Kreditraten für ein unbewohnbares Grundstück trotzdem weitergezahlt werden müssen.

Deshalb gehört diese Absicherung für jeden Immobilienbesitzer zu den absoluten Fundamenten der finanziellen Vorsorge.

Welche Teile meiner Immobilie sind mitversichert?

Damit schützt deine Wohngebäudeversicherung weit mehr als nur die vier Außenwände und das Dach. Zusammengefasst gilt: Alles, was fest mit dem Haus verbaut ist oder seiner Nutzung und Instandhaltung dient, ist verlässlich abgesichert.

Dazu gehören im Detail:

  • Das Haupt- und die Nebengebäude: Neben dem Haus selbst sind auch frei stehende Garagen, Carports, Schuppen oder Saunahäuschen auf deinem Grundstück geschützt.
  • Feste Einbauten & Installationen: Dazu zählen fest verbaute Einbauschränke, maßgefertigte Fußböden (z. B. Parkett oder Fliesen) sowie die gesamte Zentralheizungs- und Sanitärinstallation (inkl. Rohren und Heizkörpern).
  • Zubehör für Instandhaltung & Nutzung: Sogar Gegenstände, die du zur Pflege oder Beheizung des Hauses aufbewahrst – wie Brennstoffvorräte (z. B. Heizöl oder Pellets) – sowie fest außen angebrachte Markisen und Antennenanlagen zählen voll zum Gebäude.


Welche Schäden deckt die Wohngebäudeversicherung ab?

Das ist die verlässliche Basis deines Wohngebäudeschutzes: Diese Gefahren und Folgeschäden sind in der Regel bereits in jedem Grundtarif automatisch mitversichert:

  • Feuer & Folgen: Abdeckung bei Schäden durch Brand, Blitzschlag oder Explosion – inklusive aller Folgeschäden, etwa durch das zum Löschen verwendete Löschwasser.
  • Leitungswasser & Wasserdampf: Schutz bei bestimmungswidrig austretendem Wasser (auch aus ausgelaufenen Wasch- oder Spülmaschinen) und Wasserdampf.
  • Frostschäden: Übernahme von Frostschäden an Sanitäreinrichtungen, Heizkörpern, Boilern und Durchlauferhitzern im Gebäude.
  • Sturm & Hagel: Absicherung gegen unmittelbare Unwetterschäden an Fassade, Fenstern oder Dach.

Flexibel erweiterbar durch Zusatzbausteine

Über diesen soliden Grundschutz hinaus kannst du deine Police ganz nach deinem Bedarf durch gezielte Zusatzbausteine ergänzen:

  • Elementarschäden: Für Absicherung bei Überschwemmung, Starkregen, Rückstau, Erdrutsch oder Schneedruck.
  • Gebäude-Glasversicherung: Für großflächige Verglasungen am und im Haus (wie Wintergärten, Solarmodule oder Fenster).


Wann zahlt eine Elementarversicherung?

Genau so ist es: Die klassische Grundabsicherung der Wohngebäudeversicherung kümmert sich um die typischen Gefahren wie Feuer, Blitzschlag, Sturm, Hagel und geplatzte Frost-Leitungen. Doch das reicht bei den immer häufigeren Extremwetterlagen oft nicht mehr aus.

Hier greift die Elementarschadenversicherung als perfekter Partner: Sie füllt genau die Lücke bei den Naturgefahren, die vom Grundschutz nicht berührt werden – von Starkregen und Überschwemmungen über den berüchtigten Kanal-Rückstau bis hin zu Erdbeben, Erdrutsch oder immensem Schneedruck auf dem Dach.

Zusammen ergeben diese beiden Bausteine einen lückenlosen Schutz für dein Zuhause, der dich vor dem finanziellen Totalschaden bewahrt.

Was bedeutet die “gleitende Neuwertentschädigung”?

Genau das ist das clevere Prinzip hinter der Absicherung: Die gleitende Neuwertversicherung schützt dich zuverlässig vor den stetig steigenden Kosten auf dem Bau – ganz ohne dass du deine Versicherungssumme jedes Jahr manuell anpassen musst.

Das steckt dahinter:

  • Der magische Wert von 1914: Als historische Rechengrundlage dient der fiktive Wert deines Hauses, den es im Jahr 1914 in Goldmark gekostet hätte. Keine Sorge – das musst du nicht selbst ausrechnen, das passiert über offizielle Quadratmeter- und Bauartmodelle.
  • Der Baupreisindex (Anpassungsfaktor): Jedes Jahr wird gemessen, wie sich die Handwerkerlöhne und Materialpreise auf dem Markt entwickelt haben. Steigen die Baupreise (was sie in den letzten Jahren fast immer getan haben), steigt auch dein Versicherungswert automatisch mit.
  • Dein Vorteil im Schadenfall: Sollte dein Haus abbrennen oder schwer beschädigt werden, zahlt die Versicherung exakt den Betrag, den ein vergleichbarer Neubau heute kostet – selbst wenn das deutlich mehr ist als das, was du einst dafür bezahlt hast.


Was muss ich im Schadensfall tun?

Melde deinen Schaden einfach bequem online auf unserer Internetseite oder rufe uns an. Wir kümmern uns.

Anton-Ulrich-Str. 43
98617 Meiningen
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag09:00 – 17:00
03693470086

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